Juditha - ja, mit a am Ende

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Me, myself and I

Jetzt verlassen mich auch die letzten Singles in meinem Leben und werden ein Paar oder heiraten oder tun sonst irgendwelche romantischen Dinge zu zweit und lassen mich allein auf dem Weg ins Kloster. Und normalerweise wäre ich wohl mal wieder depri oder würde mich in meinem Kopf vergraben, aber diesmal gehts mit ner gehörigen Portion Sarkasmus gut.

Warum? Keine Ahnung. Es geht. Klar, hätte ich gerne abends jemanden, wenn ich nach Hause komme. Jemanden, dem ich von meinem Tag erzählen kann, der mit seinen Sorgen und Wünschen zu mir kommt. Aber das ist eben grade wohl nicht drin. Und ich bin mit mir und meinem Leben irgendwie trotzdem zufrieden. Und der Richtige kommt wohl irgendwann noch vorbei...

Arbeiten ist eigentlich super im Augenblick. Auch wenn ich auf der Station festsitze, macht mir die Arbeit Spaß. Ambulanz ist eine Herausforderung, OP jedesmal die Bestätigung das Richtige zu tun und bisher sitzt mein Kopf noch da, wo er hingehört und ich habe keine größeren Fehler gemacht. Und der Lappenschwenker lässt mich auch kalt, dank des großartigen Zusammenhalts in der Abteilung.

Fazit also: Me, myself and I ist grade völlig gut und genug!

10.9.10 19:51, kommentieren

Im Gleichgewicht

Trotz unfassbar ansrengender Dienste und tobender Lappenschwenker fühl ich mich zur Zeit irgendwie geordnet und im Reinen mit mir.

Die fünf Kilo zu viel stören mich nicht, ich genieße trotzdem das gute Mövenpickeis und fühle mich gut dabei.

Das Gebrüll des Fliegenprofessors tangiert mich höchstens peripher und ich erhalte sogar Unterstützung von SS04.

 Obwohl nebenan genau an meinem ersten Tag Nachtdienst damit angefangen wird das Laminat zu verlegen bin ich ausgeruht und guter Dinge.

Der Kerl und ich haben die Seltsamheiten hinter uns gelassen und kaspern rum wie vorher auch und ich bin völlig entliebt.

Ich freue mich auf das Wochenende mit meinem Vater, ich freu mich auf die letzten Wochen Intensivstation, ich freu mich auf die richtige Unfallchirurgie (und das bei Z.n. Katatstrophenalarm), ich freu mich auf den Notarztkurs mit Daniel und ich feu mich riesig auf die Hochzeit von Johannes und Annette - jetzt muss ich nur noch wen finden, der mir den einen Nachtdienst abnimmt, dann ist es perfekt!

 

1 Kommentar 27.7.10 15:37, kommentieren

mondscheintarif...

Hab ich ja zum Geburtstag bekommen und erstmal überheblich die Nase gerümpft um mit einem strahlenden Lächeln mich dafür zu bedanken - wollte ich ja schon immer mla lesen, bin nur nie dazugekommen, super, echt, vielen vielen dank....

So, und nun hab ichs gelesen, hab mich dabei tot gelacht und viele meiner eigenen Macken wieder gefunden und dachte, wenns für Cora ein Happy End gibt, gibts das für mich auch. So! Hmpf!

Und deswegen bin ich heute so völlig entspannt, freu mich auf Annette, ärger mich nicht über mein schmerzendes Knie und versuche trotz Heuschnupfen verquollener Augen und Nase fabelhaft auszusehen

1 Kommentar 8.6.10 10:11, kommentieren

Sinnkrise? Nein danke!

Heute hab ich erfahren, dass mein Exfreund mit seiner "Neuen" demnächst nach Essen zieht. Ob mich das verwirrt? Ja! Ob mich das irritiert? Ja! Ob es mich in eine tiefe Sinnkrise treibt? Nein!

Seit mittlerweile über drei Jahren sind wir nicht mehr zusammen, seit über drei Jahren haben wir schätzungsweise zwei Sätze gewechselt, seit knapp einem Jahr haben wir uns nicht gesehen. Und die letzte Begegnung war strange und ihm deutlich unangenehmer als mir.

Warum also irritiert es mich jetzt so zu wissen, dass er mir demnächst potentiell überall über den Weg laufen kann? Ich meine, wer ist er schon? Ein kleiner verschuldeter, mieser Jurist, der noch nicht mal Eier genug in der Hose hatte, mit mir persönlich Schluss zu machen und nur eine Email zustand gebracht hat! Zugegeben, das sitzt noch immer tief, er verunsichert mich, wie sonst keiner.

Aber um den Bogen zu schließen: Sinnkrise?? Nein! Ich hab ohne ihn so geniale Dinge erlebt. Ein unglaubliches Semster in Spanien, ein grandioses PJ und ein hervorrangendes Examen und eine phänomenale Weltreise! Und das Beste von allem sind die Leute, die ich auf meinem Weg seither getroffen hab. All die lieben Menschen, die immer für mich da sind, all die, mit denen ich toll gefeiert hab, mit denen ich Dinge erlebt hab, von denen er in seinem Griechenlandurlaub nur träumen kann!

Also, keine Sinnkrise, Kopf hoch, Schultern zurück und stolz auf das, was ich bin und kann durch Essen stolzieren. Den Mittelfinger für die nächste Begegnung stets parat!

3 Kommentare 1.6.10 17:13, kommentieren

the bright side of life

Also dieses Wochenende war ich wohl definitiv on the bright side of life!

Angefangen mit meinen ersten Schritten ganz ohne Krücken über den Markt bei tollem Sonnenwetter über frische Erdbeeren mit Schlagsahen auf meinem Balkon mit der kleinen Sandra und der netten Gesellschaft von Sebastian und Daniel beim Feierabendbier. Und dann war da noch Schitzens Geburtstatgsfeier - großes Kino, deutlich zu viel Alkohol und leider am nächsten Morgen ein dickes Knie...

Und am Sonntag der erste Sonnenbrand beim Kulturspaziergang über Zeche Zollverein mit Sandra, Currywurst/Pommes und ein Mörcheneis. Abgerundet von einer kleinen Grillsession abends noch!

Warum bin ich also dann schon wieder so trübe? Das liegt an der vielen freien Zeit, die ich zum denken hab und der wenigen wirklich sinnvollen Beschäftigung...

Warum ich trotzdem guter Laune bin? Weil ich mich on the bright side of life befinde und auch nicht vorhabe, hier wieder wegzugehen. Manchmal muss man eben Münchhausen spielen und sich am eigenen Schopf aus dem Trüben ziehen!! Und wenn das nicht klappt... Freunde anrufen!

 

25.5.10 19:58, kommentieren